Riesiger Walross Ruheplatz in der russischen Arktis entdeckt

walross ruheplatz

Wissenschaftler in Nordrussland haben an der Küste der Karasee einen Walross-Ruheplatz entdeckt. Der Zufluchtsort an dem sich die Walrosse tummeln und fortpflanzen, befindet sich in einer abgelegenen Region der Jamal-Halbinsel. Die Wissenschaftler sagen, dass sie dort im letzten Monat über 3000 Tiere gezählt haben.

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Tierbewegungen in der Arktis

steinadler

Ein Archiv am Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie in Radolfzell, Deutschland, ermöglicht Wissenschaftlern weltweit den Zugang zu Daten und Dokumenten, die Bewegungen von Tieren in der Arktis und Subarktis erfassen. Drei neue Studien aus diesem „Arctic Animal Movement Archive“ zeigen nun, wie sich das Verhalten von Steinadlern, Karibus, Bären, Elchen und Wölfen während der letzten drei Jahrzehnte verändert hat. Bei den Studien haben Forschende Daten und Fachwissen mittels des Archivs zusammengeführt.

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Vom Eselspinguin gibt es nicht eine, sondern vier Arten

antarktis

Eselspinguine lassen sich durch ihren orangenen Schnabel leicht von anderen Pinguinarten unterscheiden. Obwohl die Vögel je nach Lebensraum etwas kleiner oder grösser sein können, galt der Eselspinguin bisher als eine Art. Biologen der University of Bath haben nun die Genome verschiedener Kolonien untersucht. Dabei haben sie festgestellt, dass sich das Erbgut der Pinguine stärker unterscheidet als bisher angenommen. Die Unterschiede seien so gross, dass man Eselspinguine eigentlich in vier eigenständige Arten einteilen müsste.

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Weddellmeer weiterhin ohne Schutz

Etwa 14‘000 verschiedene Tierarten leben im Weddellmeer – doch der Schutz des Weddellmeeres

Kaiserpinguine, Krill und Krabbenfresser: Das Weddellmeer ist Lebensraum unzähliger Arten und gehört zu den letzten, nahezu unberührten Regionen der Antarktis. Experten aus aller Welt fordern seit Jahren, das Gebiet unter Schutz zu stellen. Für mindestens ein weiteres Jahr lang wird das Weddellmeer allerdings schutzlos bleiben.

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Bis zu 39‘000 Jahre alt: Höhlenbär im Permafrost entdeckt

Die gut erhaltenen Zähne und Nase des Tieres sind klar erkennbar. (Bild:

Seit 15‘000 Jahren sind Höhlenbären (Ursus spelaeus) ausgestorben. Rentierhirten haben nun ein gut erhaltenes Exemplar auf einer abgelegenen Arktisinsel im Ljachow-Archipel gefunden. Die Überreste werden von Wissenschaftlern der Nordöstlichen Bundesuniversität (NEFU) in Jakutsk, dem führenden Forschungszentrum für Wollhaarmammuts und andere prähistorische Arten, analysiert.

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Lystrosaurus: Winterschlaf vor 250 Millionen Jahren

 Lystrosaurus während des Winterschlafes. (Bild: Crystal

Neue Erkenntnisse zum Leben auf unserer Erde: In der Antarktis hat vor 250 Millionen Jahren der Lystrosaurus den Winterschlaf „erfunden“.

Winterschlaf ist heute ein weit verbreitetes Phänomen im Tierreich. Viele Tiere - insbesondere solche, die in der Nähe oder in Polarregionen leben – nutzen die clevere Strategie, um die harten Wintermonate zu überstehen. Sie schalten Ihren Stoffwechsel auf Sparflamme, wenn die Temperaturen sinken und die Tage dunkel sind.

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Immer wahrscheinlicher: Arktis 2035 frei von Meereis

Arktisches Meereis im April 2020 Foto: Alfred-Wegener-Institut / Michael Gutsche

Das letzte Interglazial, die Warmzeit vor 130.000-116.000 Jahren, ist ein mögliches Analogon für künftige Klimaveränderungen. Damals lagen die Temperaturen über arktischen Landgebieten vier bis fünf Grad Celsius über denjenigen in der vorindustriellen Zeit. Klimamodelle konnten diese erhöhten Temperaturen bisher nicht richtig nachstellen. Jetzt hat ein internationales Forscherteam mit der aktuellen, hochentwickelten Version eines Klimamodells des britischen Met Office Hadley Centre es geschafft, das Klima des letzten Interglazials mitsamt seinen erhöhten Temperaturen zu simulieren. Die Ergebnisse der Forschenden, veröffentlicht Anfang August in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Climate Change“ sind wichtig, um die Vorhersagen zukünftiger Veränderungen des Meereises zu verbessern.

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Spatenstich für Grönlands erste Strasse zwischen Siedlungen

Die Arctic Circle Road wird die Siedlung Sisimiut mit Kangerlussuaq verbinden. (Bild: Greenland

Wer in Grönland von A nach B reisen will, nimmt in der Regel den Helikopter, das Flugzeug oder ein Schiff - im Winterhalbjahr alternativ dazu auch den Motor- oder Hundeschlitten. Strassen gibt es nur innerhalb von Ortschaften. Dies wird sich nun aber ändern. Bereits vor einem Monat wurde der erste Spatenstich der Bauarbeiten für die Strasse zwischen Kangerlussuaq und Sisimiut gefeiert. Die „Arctic Circle Road“ getaufte Piste wird die erste Strasse Grönlands sein, welche Siedlungen verbindet.

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Satelliten entdecken neue Kaiserpinguinkolonien

Die rotbraunen Guano-Flecken auf dem Eis zeigen die Existenz einer Kaiserpinguinkolonie. Bild vom

Satellitenbilder haben 11 bisher unbekannte Kaiserpinguinkolonien in der Antarktis enthüllt. Wissenschaftler haben die Orte anhand der verräterisch rotbraunen Guano-Flecken auf dem Eis identifiziert.

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Die Bäreninseln: Neues Naturschutzgebiet in der Ostsibirischen See

Eisbären fühlen sich hier wohl. (Bild: WWF

Auf den sibirischen Medweschji-Inseln (Bäreninseln) gibt es die höchste Dichte von Eisbärenhöhlen zwischen der Taimyr-Halbinsel und der bekannteren Wrangel-Insel. Grund genug, dass die russische Regierung nun den Schutz des Gebietes in Jakutien beschlossen hat. Das neue Schutzgebiet misst insgesamt 8155 Quadratkilometer. Neben dem Bäreninsel-Archipel umfasst es auch das Kolyma-Delta, Tundra-Gebiete des Indigirka-Kolyma-Tieflandes sowie umliegende Gewässer im Ostsibirischen Meer. Die Schaffung des Reservats wird dazu beitragen, seltene und gefährdete Tier- und Vogelarten sowie deren Lebensraum zu erhalten. Insgesamt sind 27 gefährdete Wildtierarten und 8 gefährdete Pflanzenarten in diesem Gebiet erfasst.

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